Babyblues? Postpartale Depression?

 Psychotherapie (HPG)? 

 

Wörtlich übersetzt bedeutet Psychotherapie „Behandlung der Seele“. Mit Methoden – wie z.B. psychotherapeutischen Gesprächen, kognitiven Methoden – werden Auffälligkeiten des Denkens und Handelns identifiziert und therapiert.

Psychotherapie ist eine gezielte Behandlung und strebt an, ein bestimmtes Problem zu beheben. Die Therapie ist somit zeitlich begrenzt. 

Nach der Geburt eines Babys, wünschen sich alle Eltern einen glücklichen Start in das neue gemeinsame Leben. Ein Neugeborenes zu umsorgen, ist eine anspruchsvolle Leistung. Manche Frauen bekommen dabei nicht die emotionale und praktische Hilfe, die sie bräuchten. Es ist auch nicht immer leicht, mit den Veränderungen fertig zu werden, die die ständige Betreuung des Kindes für das eigene Leben bedeutet. Den Alltag zu bewältigen und sich auf das neue Leben einzustellen, kann an sich schon anstrengend und manchmal auch deprimierend sein – gerade hat man noch Bestätigung in der Arbeit bekommen und nun sitzt man zuhause mit dem Baby – und fragt sich „wo ist meine Selbstbestimmung“ hin?

Manche Mütter sind stark verunsichert und erschüttert, wenn sich das erwartete Glück nicht einstellt und dafür ganz unerwartete Gefühle kommen.

 

Der bekannte „Babyblues“, das Stimmungstief innerhalb der ersten 14 Tage nach der Entbindung trifft ungefähr 50 – 80 Prozent aller Mütter. Typische Kennzeichen hier für sind 

  •    Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemange
  •  Empfindsamkeit und Stimmungsschwankungen
  •   Traurigkeit und häufiges Weine
  •   Schlaf- und Ruhelosigkeit
  • Konzentrationsstörung, Appetitlosigkeit
  • Ängstlichkeit, Sorgen und Reizbarkeit

Doch diese Phase dauert meist nur kurz an und geht von selbst vorüber. Sollte sich die schlechte Stimmung, allerdings ungewöhnlich lange halten (über zwei Wochen), kann dies das erste Anzeichen für eine Anpassungsstörung oder postpartalen Depression sein. 15 -20 Prozent aller Frauen nach der Entbindung entwickeln in den ersten 3 Monaten nach der Geburt eine Anpassungsstörung, Angststörung oder Depression.

Typische Kennzeichen kommen noch dazu

  • Gleichgültigkeit gegenüber Dingen, die normalerweise Freude bereitet
  •  Schlafstörung
  •  Selbstzweifel

Bei allen betroffenen Frauen sind die Ursachen für diese veränderte Gefühlswahrnehmung unterschiedlich. Deshalb gibt es auch viele unterschiedliche Ansätze, um den Müttern zu helfen, wieder positive Emotionen, Vertrauen in die eigene Kraft und Hoffnung zu spüren.

Der erste Schritt ist, sich klar zu werden – wie wichtig es ist, sich Hilfe und Unterstützung zu holen.

Sprich uns an – wir im Familyroom sind für Dich da.

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